Bei der Mitglieder-versammlung des SPD-Ortsvereins Neckarsteinach am vergangenen Sonntag standen vor allem die Wahlen der Delegierten für den Unterbezirk und den Nominierungs-parteitag zur Bundestagwahl 2021 im Mittelpunkt. Die Genossinnen und Genossen trafen sich dabei unter coronabedingten Hygienemaßnahmen im Dorf-gemeinschaftshaus Neckarhausen. Der Vorsitzende Jörg Schmidt eröffnete die Sitzung und begrüßte die anwesenden Mitglieder. Daraufhin informierte der 2. Vorsitzende Ralf Kern, dass die Bundesjustizministerin und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht am Tag zuvor offiziell angekündigt habe, im kommenden Jahr nicht erneut für den Bundestag zu kandidieren.

Er würdigte aus diesem Anlass den unermüdlichen Einsatz Lambrechts in Berlin, auch für den Kreis Bergstraße: „Christine Lambrecht hat in ihren über 22 Jahren als unsere Vertreterin im Deutschen Bundestag viele Entscheidungen, die damals zu Beginn ihrer Laufbahn im Jahr 1998 unmöglich schienen, mit umgesetzt: sei es der gesetzliche Mindestlohn, der Atomausstieg, oder nicht zuletzt die Grundrente. Wir danken Christine Lambrecht für ihre lange und intensive Arbeit für den Kreis Bergstraße und die Stadt Neckarsteinach und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.“

Um für den SPD-Unterbezirksparteitag am 25. September 2020 in Lampertheim und die Kommunalwahlen im März 2021 rechtzeitig gerüstet zu sein, wurden in der Versammlung die Unterbezirksdelegierten neu gewählt. In geheimer Wahl wurden als Delegierte gewählt: Peter Teynor, Ursula Jäger und Ralf Kern. Als Ersatzdelegierte wurden bestimmt: Sabine Wegehingel, Herold Pfeifer und Jörg Schmidt. Es folgten daraufhin die Delegiertenwahlen für den Nominierungsparteitag zur Bundestagswahl 2021. Ebenfalls in geheimer Wahl wurden als Delegierte gewählt: Peter Teynor, Heiderose Teynor und Sabine Wegehingel. Als Ersatzdelegierte wurden bestimmt: Matthias Meßmer und Ralf Kern.

Für den Punkt Verschiedenes wurde die für Oktober angesetzte Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen besprochen. Diese wird ebenfalls unter coronabedingten Hygienemaßnahmen stattfinden.

Im Anschluss informierte das Mitglied Marlene Pfeifer die Genossinnen und Genossen nach einer kurzen Ansprache, dass sie im kommenden Jahr gerne als Direktkandidatin für die SPD im Kreis Bergstraße für die Bundestagswahl kandidieren möchte. Die derzeitige Büroleiterin der Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht erklärte, dass sie diese Entscheidung nach reiflicher Überlegung getroffen habe: „Bei der kommenden Bundestagswahl möchte ich mehr Verantwortung für die Sozialdemokratie übernehmen und die Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Kommunen im Kreis Bergstraße sein und mich für Ihre und Eure Anliegen in Berlin einsetzen. Ich bin davon überzeugt, dass wir in Berlin junge Menschen brauchen, welche die Zukunftsthemen wie Soziale Gerechtigkeit sowie Klima- und Umweltschutz anpacken und frischen Wind in unser Parlament bringen“, so Pfeifer. Die Mitglieder des Ortsvereins waren von dem Vorhaben beeindruckt, so dass im Anschluss eine Vorstandssitzung einberufen wurde. In dieser wurde Marlene Pfeifer nach kurzer Beratung  einstimmig zur Bundestagskandidatin vorgeschlagen. Der Ortsvereinsvorsitzende Jörg Schmidt freute sich über das Engagement und ergänzte: „Wir stehen alle hinter Marlene Pfeifer und werden sie so bald wie möglich dem Unterbezirk vorschlagen. So kann der Wahlkampf nun beginnen.“

 


 

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